FAQ - Häufig gestellte Fragen


Muss mein Kind katholisch sein, um an der Schule aufgenommen zu werden?
Aufgenommen werden Kinder, die nach einem Antrag und persönlichen Gespräch als geeignet erscheinen. Wir nehmen auch Kinder auf, die nicht katholisch, deren Eltern aber mit unserer Werteerziehung einverstanden sind. Es besteht kein Anspruch auf Aufnahme.

Wie weit bestimmt die Religion den Schulalltag?
Das Schulleben ist durch den Jahreskreis und den christlichen Glauben geprägt. Dazu gehören tägliche Morgen- und Tischgebete, monatliche Gottesdienste und die Begehung christlicher Feste. Der einmal im Monat stattfindende Gottesdienst wird in der benachbarten katholischen Kirche mit allen Schülerinnen und Schülern der Schule gefeiert. Er wird im Wechsel von den Lehrkräften und Erzieherinnen und Erziehern vorbereitet. Der Religionsunterricht ist ordentliches Lehrfach und nach evangelischer oder katholischer Konfession wählbar. Getaufte Kinder nehmen am Unterricht ihrer Konfession teil, bei nichtgetauften Kindern entscheiden sich die Eltern bei der Aufnahme für eines der beiden Angebote. Der Religionsunterricht ist an unserer Schule vollwertiges Lehrfach. Ergänzend finden Tage religiöser Orientierung (TrO) während der Schulzeit in einem dafür geeigneten Bildungshaus statt. Sie dauern 3-5 Tage. TrO heißt: · sich Zeit nehmen für wichtige persönliche und religiöse Fragen · den anderen Mitschülerinnen, Mitschülern, Lehrerinnen und Lehrern neu begegnen bei Spielen, Gebeten, Wanderungen oder Gesprächen.

Wie groß ist die Schule?
11 Lehrerinnen und Lehrer unterrichten circa 170 Schülerinnen und Schüler in 6 Klassen. Unterstützt wird das Lehrerteam stundenweise von einer Sonderpädagogin.

Wie viele Kinder sind in einer Klasse?
Die durchschnittliche Klassenstärke liegt bei 28 Kindern. Um differenziert arbeiten zu können, unterrichten wir jedoch so oft wie möglich in Teilungsgruppen.

Wie kann mein Kind zur Schule kommen?
Die Schule liegt in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs Petershagen Nord und kann von dort zu Fuß in 5 Minuten erreicht werden. Für die Schülerinnen und Schüler besteht außerdem die Möglichkeit, abhängig vom Wohnort und gegen Entrichtung einer Gebühr, morgens zur Schule gebracht und am Nachmittag wieder nach Hause gefahren zu werden. Die Kapazität der Busplätze ist jedoch begrenzt und der Bedarf muss im Vorhinein angemeldet werden.

Wie sieht das Schulkonzept aus?
Auf der Basis der Pädagogik von Maria Montessori liegt der Schwerpunkt auf der Erziehung zum mitmenschlichen und selbstverantwortlichen Handeln und Lernen in Schule und Umfeld unter Einbeziehung der katholischen Glaubenslehre. Demokratisches, soziales, umweltbewusstes und friedliches Handeln soll gestärkt werden: Klassenämter, Klassenregeln, soziales Lernen, Kommunikationstraining, und Streitschlichtung nach dem Prinzip der Mediation gehören zum Schulalltag. Vielfältige und handlungsorientierte Unterrichtsmethoden und Lernformen wie Wochenplan, Freiarbeit, Werkstatt- oder Projektarbeit dienen der Erziehung zur Selbständigkeit.

Gibt es ein Schulessen?
Alle Kinder erhalten auf Wunsch ein warmes Mittagessen. Es stehen täglich zwei Essen zur Auswahl. Die Teilnahme am Schulessen kann entweder über Internet oder schriftlich vorab bestellt werden.

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Welche Kosten kommen auf mich zu?
Unser Schulträger – das Erzbischöfliche Ordinariat Berlin – erhebt ein monatliches Schulgeld von 55 Euro. Anträge auf Befreiung von der Zahlung sind möglich. Einmal jährlich wird ein Materialgeld (für Bücher und Verbrauchsmaterial wie Arbeitshefte, Kopien usw.) erhoben. Es beträgt für Kinder der 1. bis 4. Jahrgangsstufe jeweils 50 €, für Kinder der 5. und 6. Jahrgangsstufe jeweils 70 €. Ab dem 3. Schulkind werden 50% des jeweiligen Jahrgangsbeitrages fällig. Zu diesen Ausgaben kommen je nach Bedarf Kosten für Hortbetreuung, Essen oder Bustransport hinzu.

Wird mein Kind auch während der Ferien und freier Tage betreut?
Schule und Hort sind sowohl an den gesetzlichen als auch an den katholischen Feiertagen geschlossen. Zu Beginn der Sommerferien bietet der Hort eine zweieinhalbwöchige Betreuungszeit an, ebenso in der 2. Woche der Herbstferien.

Welche Einfluss habe ich als Elternteil, was wird von mir erwartet?
Elternarbeit hat an unserer Schule einen sehr hohen Stellenwert. Eltern bringen sich nicht nur in den verschiedenen Gremien wie Schulkonferenz und Elternrat, sondern auch bei Projekttagen entsprechend ihren Interessen und Fähigkeiten ein und gestalten so die Schule ihrer Kinder intensiv mit.

Wie wird mein Kind bewertet?
Aufgrund unserer Prägung durch den christlichen Glauben machen wir die Wertschätzung eines Kindes nicht von seiner Leistung abhängig. Vorgegebene Ziele und individuelle Lernwege des einzelnen Kindes berücksichtigen wir so weit wie möglich in der Leistungsbeurteilung. Dabei werten wir nicht nur mit Noten, sondern auch durch verbale Beurteilung und persönliche Gespräche. In der 1. und 2. Klasse werden die Leistungen der Kinder verbal beurteilt. Für die 3. Klasse legen die Eltern durch Mehrheitsentscheid fest, ob die verbale Beurteilung für ein Jahr fortgesetzt oder die Zensurengebung eingeführt werden soll. Ab Klasse 4 erfolgt die Leistungsbeurteilung bei Arbeiten und Tests mit Noten, ergänzt durch verbale Hinweise. Die Zeugnisse würdigen in der allgemeinen Beurteilung oder einem Ankreuzbogen Arbeitshaltung, soziales Verhalten, individuelle Entwicklung und besondere Leistungen.

Was heißt Freiarbeit?
Im Rahmen handlungsorientierter Unterrichtsmethoden dürfen die Kinder frei arbeiten. Freie Arbeit heißt, die Kinder wählen aus einem bestimmten Angebot aus und entscheiden selbst, was, wie, wo und mit wem sie lernen und arbeiten möchten.

Wie funktioniert das mit dem Wochenplan?
Die Schülerinnen und Schüler erhalten zu Beginn einer Woche einen Plan, auf welchem Aufgaben aus den verschiedenen Fächern mit ihren Lerninhalten aufgelistet sind. In den dafür vorgesehenen Unterrichtsstunden besteht die Möglichkeit, den Wochenplan in unterschiedlichen Sozialformen wie Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit zu bearbeiten. Die Wochenplanarbeit kann mit der Freiarbeit kombiniert werden und ist ein wesentlicher Bestandteil des Offenen Unterrichts. Die Hilfe des Lehrers soll nur in Ausnahmefällen in Anspruch genommen werden. Auch bei der Korrektur der erledigten Aufgaben steht die Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund. Die Wochenplanarbeit fördert die Selbständigkeit und die soziale Kompetenz der Kinder.

Wie viele Hausaufgaben bekommt mein Kind?
Hausaufgaben werden als Wochenplan ausgegeben, um die Kinder an Selbst-organisation und Zeitplanung heranzuführen. Sie werden auch nicht regelmäßig, sondern angepasst an die jeweiligen Unterrichtsbedürfnisse gestellt.

Gibt es Arbeitsgemeinschaften?
In jedem Schuljahr werden verschiedene Arbeitsgemeinschaften (z.B. Sport, Chor, Computer, usw.) angeboten. Schülerinnen und Schülern, die musikalisch interessiert sind, bieten die örtlichen Musikschulen in unseren Räumen Unterricht in verschiedenen Instrumenten an. Nach Unterrichtsschluss bietet der schuleigene Hort Hausaufgabenbetreuung, vorbereitete Angebote und Freispiel an. Die Angebote orientieren sich an den Jahreszeiten und am Kirchenjahr und werden soweit möglich parallel oder ergänzend zu Schulprojekten geplant.