Die Katholische Schule St. Hedwig wurde im Sommer 1993 gegründet. Seit zwei Jahren hatten sich Eltern der Kirchengemeinde St. Hubertus in Petershagen um die Errichtung einer katholischen Schule bemüht und waren als Verein – Katholischer Elternkreis Strausberg (KEKS) – in häufigem Kontakt mit dem Schulträger in Berlin.Als sich 1993 abzeichnete, dass die Eröffnung einer Grundschule in Petershagen möglich war, wurde die Schule als Filiale des Bernhardinum in Fürstenwalde beim Staat beantragt. In Fürstenwalde bestand seit 1991 ein Gymnasium ab Klasse 5, nun sollte dort und hier in Petershagen je ein Grundschulzweig von unten her heranwachsen.
Für die Schulleitung stellte der Orden der Armen Schulschwestern, der seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Westteil Berlins bereits viele Schulen geprägt hatte, eine Schwester zur Verfügung, später zwei weitere für Betreuung und Unterricht.
Für die Schulleitung stellte der Orden der Armen Schulschwestern, der seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Westteil Berlins bereits viele Schulen geprägt hatte, eine Schwester zur Verfügung, später zwei weitere für Betreuung und Unterricht.
Am 8.8.1993 fand die erste Einschulung von 24 Kindern unter der Leitung von Schwester M. Dominica als Klassenlehrerin statt. Container, die auf dem Gelände der Pfarrgemeinde aufgestellt worden waren, dienten in den ersten vier Jahren als Schulgebäude.

Durch das jährliche Anwachsen der Klassenzahl wurde der Container schnell zu eng, so dass im vierten Jahr nicht nur die beiden Räume der Pfarrei ständig von der Schule genutzt wurden, sondern auch eine Klasse in der staatlichen Gesamtschule ausgelagert unterrichtet wurde.
Nur durch die Bereitschaft der Pfarrgemeinde war es überhaupt möglich, diese Zeit der räumlichen Enge zu bestehen, die wegen der langen Planungs- und Genehmigungsphase für den Neubau entstanden war.
Im Dezember 1994 fiel der Startschuss für den Neubau, die Vorüberlegungen und Planungen dauerten bis zum Dezember 1995, als der Bauantrag eingereicht wurde. Der erste Spatenstich war am 7. September 1996, und am 13. Dezember feierten wir die Grundsteinlegung.
Als am 7. Mai 1997 der Richtkranz über dem fertigen Dachstuhl hochgezogen wurde, mischte sich in die Freude die bange Frage: Werden die Baufirmen es schaffen, bis Anfang August fertig zu werden?Im Jahre 1999 verließen die ersten Kinder nach der 6. Klasse unsere Schule. Als vollständig ausgebaute Schule wurde ab dem 1. August 1999 der Filialstatus aufgehoben.Die Schule St. Hedwig war nun eine eigenständige Grundschule.
Auf die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts – Mehrzweckraum / Sportraum – warten wir auf Grund der Finanzlage immer noch. Ob es eine Umsetzung der Pläne in den kommenden Jahren geben wird ...?
Viele Kinder und Erwachsene gehörten und gehören in all den Jahren zum Leben der Schule. Selbst wenn sie einmal äußerlich ganz fertig sein sollte – im Inneren darf eine Schule nie fertig sein, sondern muss immer weiter wachsen und sich erneuern.